Universitätsmedizin Essen und Siemens Healthineers arbeiten zusammen am Smart Hospital

Berlin. Die Universitätsmedizin Essen und Siemens Healthineers wollen gemeinsam am Krankenhaus der Zukunft arbeiten.

Foto: AndSus - Fotolia


Beide Seiten unterzeichneten einen entsprechenden Partnerschaftsvertrag mit dem Ziel, innovative medizinische Verfahren und Anwendungen in den klinischen Alltag zu überführen. Unter anderem wird eine auf künstlicher Intelligenz basierende Software zur Unterstützung von Entscheidungen im Behandlungspfad erprobt: Der AI-Pathway Companion von Siemens Healthineers. Auf Basis von Datenintegration aus unterschiedlichen klinisch relevanten Datenquellen, wie zum Beispiel medizinischer Bildgebung und In-vitro-Tests, liefert der AI-Pathway Companion Ärzten in interdisziplinären Boards den Behandlungsstatus des jeweiligen Patienten. Er macht - basierend auf medizinischen Leitlinien - Vorschläge für weitere Therapieschritte und begleitet damit den Patienten auf dem Diagnose- und Behandlungspfad.

Zusätzlich möchten die Partner im Bereich der Telemedizin zusammenarbeiten. Patienten mit chronischen Erkrankungen der Lunge und des Herz-Kreislauf-Systems sollen besser zuhause versorgt werden und nur bei medizinischer Notwendigkeit in die Klinik fahren müssen. Auch die bessere Nutzung von klinischen Geräten wie Ultraschallsystemen ist Gegenstand der Zusammenarbeit. Ärzten und Personal soll es erleichtert werden, die Ultraschallsysteme mit Hilfe eines digitalisierten Flottenmanagements möglichst optimal und effizient zu nutzen. Die Partner sehen darüber hinaus große Chancen, weitere Felder der klinischen Versorgung durch die Anwendung digitaler Lösungen und Verfahren nachhaltig zu verbessern.

Die Partner werden ihre Erfahrungen aus dem klinischen Alltag und der technischen Entwicklung miteinander teilen und das Konzept weiterentwickeln. Im „Smart Hospital“ als Klinik von morgen werden Patientinnen und Patienten, aber auch die Beschäftigten konkret von den Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren.

 

Quelle: www.siemens-healthineers.com