Preis für Gesundheitsökonomen aus München, Hamburg und Essen

Hamburg. Vier Gesundheitsökonomen sind gestern mit dem Deutschen Wirtschaftspreis der Joachim Herz Stiftung ausgezeichnet worden.

Quelle: Joachim Herz Stiftung/América Méndez


Den mit 150.000 Euro dotierten Preis für das beste Forschungswerk erhielt der
Münchner Professor Joachim Winter von der Ludwig-Maximilians-Universität.
Der erste Preis in der Kategorie „Beste Beiträge von
Nachwuchswissenschaftlern“ mit 25.000 Euro Preisgeld ging an Jan Marcus,
Junior-Professor an der Universität Hamburg. Mit dem zweiten Preis und 15.000
Euro Preisgeld wurde Peter Schwardmann ausgezeichnet, ebenfalls von der
Ludwig-Maximilians-Universität. Über den mit 10.000 Euro dotierten dritten
Preis konnte sich Daniel Avdic freuen. Er ist Junior-Professor an der Universität
Duisburg-Essen.
Der Deutsche Wirtschaftspreis der Joachim Herz Stiftung ist die höchstdotierte
Auszeichnung in den Wirtschaftswissenschaften in Deutschland. Der Preis
wurde 2016 erstmals verliehen. Er richtet sich an Forscher, die das Fach mit
interdisziplinären Ansätzen und Methoden bereichern. 2018 geht er an
Wissenschaftler, die im Bereich der Gesundheitsökonomik forschen.
Gesundheitsökonomen beschäftigen sich beispielsweise mit der Frage, wie sich
das Gesundheitssystem finanzieren lässt oder wie Patienten optimal versorgt
werden können. „Mit dem Preis würdigen wir Forscher, die ihr Fach methodisch
und inhaltlich weitergebracht haben. Forscher, die neue Ansätze ausprobieren
und mit ihren Arbeiten zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen. Das
leisten unsere diesjährigen Preisträger besonders eindrucksvoll“, sagte Dr.
Henneke Lütgerath, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, bei der Preisverleihung.
Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine siebenköpfige Jury
renommierter Gesundheitsökonomen.
Der Deutsche Wirtschaftspreis der Joachim Herz Stiftung wurde den
Preisträgern bei einer Feierstunde im Hamburger Rathaus übergeben. Die
Schirmherrschaft hatte die Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin
Katharina Fegebank. Sie würdigte die Bedeutung des Preises für den
Wissenschaftsstandort Hamburg: „Es ist eine große Ehre, dass der
höchstdotierte wirtschaftswissenschaftliche Preis Deutschlands in Hamburg
verliehen wird. Das ist ein wichtiges Signal für die Innovationsfähigkeit unserer
Stadt. Im Namen des Senats danke ich der Joachim Herz Stiftung für ihr
großzügiges Engagement für Wissenschaft und Forschung – in Hamburg und
darüber hinaus.“

Quelle: www.joachim-herz-stiftung.de