Neue Kreißsäle und Wochenstation

Darmstadt. Das Klinikum Darmstadt hat die Kapazitäten für Geburten erhöht.

Foto: ©Klinikum Darmstadt


Ein neuer Wirkungsort für Hebammen und Pflegekräfte wurde in Darmstadt geschaffen. Das Klinikum Darmstadt hat nach der Verlagerung der Geburtsklinik vom Marienhospital  an den Standort in der Innenstadt die eigenen Kapazitäten für Geburten erhöht. In der Frauenklinik sind zum 1. Juli neue Kreißsäle und Mitte Juni auch eine weitere Mutter-Kind-Station geschaffen worden.

Für den neuen  Kreißsaalbereich wurde im ersten Stock in der Frauenklinik das Gebäude 2 renoviert und Platz geschaffen: Nun gibt es zwei neue, modern eingerichtete Kreißsäle, einen CTG-Raum mit Liegen, einen Neugeborenen-Untersuchungsraum, einen Raum, der mit allen notwendigen Geräten für einen Notkaiserschnitt und -Beatmungsgeräten ausgerüstet ist. Daran schließt sich ein dritter Kreißsaal an, der – so die Pläne von Klinikdirektor Privatdozent Dr. Sven Ackermann – Raum für alternative Gebärpositionen und Ort einer Studie sein soll, die die Auswirkungen der Gebärhaltungen auf das Ergebnis von Mutter und Kind wissenschaftlich begleiten und untersuchen will.

Mit den Umbaumaßnahmen in der Frauenklinik und der zweiten Wochenbettstation mit insgesamt 11 Betten in vier Patientenzimmern im Gebäude 5 wurden größere und moderne Kreißsäle und zusätzliche Möglichkeiten für die stark nachgefragten Familienzimmer gescha?en. Beide neuen Bereiche werden von dem bewährten Hebammenteam und dem vormaligen Team der Wochenstation des Marienhospitals betreut, die ins Klinikum gewechselt sind.

Dr. Ackermann kündigte weitere Pläne an: die Kreißsäle von Station 12 sollen künftig hebammengeführt werden, wozu noch intern die Standards, Qualitätsmanagementdokumente und Prozesse überarbeitet werden müssten. „Wir wollen allen werdenden Müttern individuelle Geburten ermöglichen – getreu unserem Motto „sanft und sicher ins Leben“.  Für unkomplizierte spontane Geburten genauso wie für Risikogeburten, für gesunde Babys ebenso wie für Frühgeborene, die wir im Rahmen des Perinatalzentrums Level I bestmöglich behandeln und betreuen können.“

 

Quelle: www.klinikum-darmstadt.de