Krankenhaus Barometer 2019: 37 Prozent der Kliniken müssen Intensivbetten zeitweise schließen

Berlin. 37 Prozent aller Kliniken mussten Betten auf Intensivstationen schließen, um die Pflegepersonaluntergrenzen einhalten zu können.

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Auch auf den pflegesensitiven Allgemeinstationen mussten 23 Prozent der Kliniken aus diesem Grunde Bettensperrungen vornehmen, und 29 Prozent mussten sogar ganze Bereiche zeitweise von der Notfallversorgung bei der Leitstelle des Rettungsdienstes abmelden. Dies geht aus den ausgewählten Vorabergebnisse zu den „Pflegepersonaluntergrenzen“ einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Krankenhausinstitutes (DKI) hervor, die am 6. September veröffentlicht wurde.

Die Zwischenergebnisse des Krankenhaus Barometers 2019 zum Thema „Pflegepersonaluntergrenzen“ beruhen auf der schriftlichen Befragung einer repräsentativen Stichprobe von zugelassenen Allgemeinkrankenhäusern ab 100 Betten in Deutschland, welche seit Ende April 2019 durchgeführt wird. Das Krankenhaus Barometer 2019 befindet sich bei Fertigstellung des vorliegenden Zwischenberichts noch in der Auswertungsphase. Bis dato sind die Ergebnisse von rund 200 Krankenhäusern erfasst. Vorbehaltlich der üblichen Fehlertoleranzen können die Ergebnisse aber als repräsentativ für die Grundgesamtheit gelten.

Quelle: www.dkgev.de