Klinikum Chemnitz und Uniklinik Dresden schließen Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit in der Kinderonkologie

Chemnitz / Dresden. Zwischen dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und der Klinikum Chemnitz gGmbH ist ein zukunftsweisender Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit in der Kinderonkologie an beiden Standorten abgeschlossen worden.

Quelle: www.klinikumchemnitz.de


Die Anfang Oktober von den beiden Geschäftsführungen unterzeichnete Vereinbarung regelt die enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kinderonkologie im Sinne eines standortübergreifenden kinderonkologischen Zentrums. Die gemeinsame Arbeit bindet auch den Elternverein krebskranker Kinder e.V. Chemnitz und den Sonnenstrahl e.V. Dresden – Förderkreis für krebskranke Kinder & Jugendliche ein.

Dipl.-Oec. Dirk Balster, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz: „Die Kinderonkologie unseres Klinikums steht dank der guten Zusammenarbeit mit dem Uniklinikum Dresden nun wieder vollumfänglich für die Versorgung unserer kleinen Patienten bereit. Wir haben uns stets für dieses dringliche und wichtige Ziel engagiert und freuen uns darüber, wie erfolgreich diese Kooperation nun bereits angelaufen ist. Die Vereinbarung ist ein weiteres gutes Beispiel für die zunehmende Anzahl von Kooperationsfeldern mit dem Universitätsklinikum Dresden, etwa der Umsetzung des geplanten Modellstudiengangs Humanmedizin. Unsere gute Kooperation sichert die wohnortnahe Versorgung krebskranker Kinder und Jugendlicher auf Spitzenniveau und erfüllt die medizinischen und psychosozialen Erfordernisse für die kleinen Patienten und ihre Eltern.“

Prof. Dr. med. D. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, sagte: „Unsere gute Zusammenarbeit und der nun geschlossene Kooperationsvertrag sind hervorragendes Zeugnis für unsere starke auf eine bedarfsgerechte Klinikstruktur ausgerichtete Entwicklungskraft. Mit der Organisation der standortübergreifenden Behandlung an unseren Krankenhäusern der Maximalversorgung machen wir deutlich, welch hohen Stellenwert die allein am Patientenwohl orientierte Handlungsmaxime für uns hat.“

Die Abteilung für Kinderonkologie und -hämatologie am Klinikum Chemnitz mit acht Planbetten war in den vergangenen Monaten aus verschiedenen baulich-organisatorischen und personellen Gründen in ihrer Arbeit eingeschränkt. Bereits in dieser Zeit erfolgte eine onkologische Behandlung unter dem kommissarischen Leiter der Kinderonkologie, MUDr. PhD Jozef Zlocha, in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Chemnitz, bei besonders schweren Konstellationen der Erkrankung wurden die Patienten in der Uniklinik Dresden weiterbehandelt. Die gelebte Zusammenarbeit wurde dann im Oktober vertraglich besiegelt und erweitert den Rahmen der übergreifenden Kooperation der onkologischen Zentren am Klinikum Chemnitz und am Universitätsklinikum Dresden. So ist die stationäre Behandlung einschließlich der Chemotherapie wieder vollumfänglich aufgenommen. Die Ärzte der beiden Klinikabteilungen arbeiten jede Woche an zwei festen Tagen auch an dem jeweils anderen Standort, um im persönlichen Kontakt die fachliche Verbindung bei der Patientenbetreuung aufrecht zu erhalten.

Quelle: www.klinikumchemnitz.de