IT-Ausfall am Universitätsklinikum Heidelberg: EDV-Systeme wieder in Betrieb

Heidelberg. Am Freitag, 30.08., kam es zu weitreichenden Störungen der EDV am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD).

Foto: Fotolia - MH


Davon betroffen waren ebenso die Thoraxklinik Heidelberg sowie das Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim. Das Problem war im Rahmen von routinemäßigen Wartungsarbeiten aufgetreten.

Der Krisenstab des Universitätsklinikums Heidelberg, alle betroffenen Bereiche und das Zentrum für Informations- und Medizintechnik (ZIM) arbeiteten mit Hochdruck an einer Lösung, so dass die EDV-Systeme in der Nacht auf Samstag wieder gestartet werden konnten. Am Samstagmittag liefen alle EDV-Systeme am Universitätsklinikum Heidelberg wieder weitestgehend im Regelbetrieb. „Dank des außerordentlichen Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir die IT-Probleme beheben und hatten die Lage im Griff. Die Patientensicherheit war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Akute Notfälle wurden versorgt und Not-Operationen durchgeführt. Alle Beteiligten haben wirklich hervorragende Arbeit geleistet", so Edgar Reisch, Pflegedirektor und Leiter des Krisenstabs am UKHD.

In Folge der Ausfälle kam es leider zu Verschiebungen von geplanten Untersuchungen und geplanten Operationen. Die betroffenen Patientinnen und Patienten werden von den zuständigen Kliniken informiert oder können sich bei dringenden Fragen telefonisch an die Kliniken, an das Zentrale Patientenmanagement (ZPM) der Kliniken (Kontakt unter www.ukhd.de) oder an die Telefonzentrale des Klinikums unter Telefon 06221 56-0 wenden.
 
FAQ zum IT-Ausfall am UKHD

Wie kam es zu der Störung?
Am späten Donnerstagabend fanden notwendige Wartungsarbeiten an den zentralen Speichersystemen am UKHD statt. Dabei kam es zu einer Reaktion zwischen einer eingesetzten Soft- und Hardware. Diese Inkompatibilität war bis zu diesem Zeitpunkt weder dem Betreiber, noch dem Hersteller bekannt.

Welche Maßnahmen wurden ergriffen?
Der Krisenstab des Universitätsklinikums Heidelberg kam unverzüglich und mehrfach am Tag zusammen und hat alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Patientensicherheit und Patientenversorgung in den Kliniken zu gewährleisten. Zudem wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die betroffenen Bereiche über die ergriffenen Maßnahmen in Kenntnis gesetzt. Die betroffenen Patientinnen und Patienten werden so schnell wie möglich von den zuständigen Kliniken informiert.

Wie viele Operationen mussten abgesagt werden?
Die abgesagten geplanten Operationen und Untersuchungen werden neu terminiert. Die genaue Anzahl der verschobenen Termine kann erst im Nachgang evaluiert werden.

Wurden Patient*innen an andere Kliniken verwiesen?
Alle Notfälle, die am UKHD vorstellig wurden, konnten medizinisch versorgt werden. Die Leitstellen der Rettungsdienste wurden unverzüglich vom Krisenstab über die eingeschränkten Kapazitäten informiert. Hierbei handelt es sich um einen vorgeplanten Kommunikationsprozess.

Quelle:www.ukhd.de