Asklepios beschleunigt Digitalisierung und erschließt neue Geschäftsfelder

Frankfurt. Neue Geschäftsfelder entlang der Wertschöpfungskette.

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Die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA hat den Wandel zum digitalen, integrierten Gesundheitskonzern mit qualitativ hochwertigen Angeboten in den Bereichen Vorsorge, stationärer und ambulanter Behandlung sowie Nachsorge eingeleitet. Das deutschlandweite Kliniknetzwerk mit Exzellenzzentren und einer starken Versorgung in der Fläche bleibt dabei der Kern des Asklepios Konzerns. Mit der Vision „Digital HealthyNear“ baut Asklepios sein Versorgungsangebot gezielt mit digitalen Angeboten aus, um die eigene Wertschöpfungskette zu verlängern und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Primäres Ziel der Digitalisierung von Prozessen ist die Entlastung unserer Mitarbeiter, um zusätzlichen Raum für patientennahe Leistungen zu schaffen und die Aufenthaltsqualität unserer Patienten in den Asklepios Kliniken weiter zu verbessern. Bis 2024 sollen dazu Mittel von bis zu 500 Millionen Euro in die Digitalisierungsstrategie investiert werden. Damit untermauert Asklepios seinen Anspruch, die digitale Transformation des Gesundheitswesens maßgeblich mit voranzutreiben.

„Klinikbetreiber müssen heutzutage in einem Umfeld agieren, das geprägt ist durch Bürokratisierung und Unterfinanzierung. Mit der Vision ‚Digital HealthyNear‘ hat Asklepios eine starke, langfristige Antwort auf diese Herausforderungen formuliert“, sagt Kai Hankeln, CEO des Asklepios Konzerns. „Wir digitalisieren mit Nachdruck unsere Prozesse und Angebote, um die Arbeitsbedingungen in unseren Kliniken und die Qualität unserer Versorgung für die Patienten weiter zu verbessern. Gleichzeitig erschließen wir neue Märkte im Gesundheitswesen für Asklepios und verbreitern unsere Erlösbasis. Wir stellen so sicher, dass Asklepios auch in einem chronisch unterfinanzierten Gesundheitssystem weiter nachhaltig und profitabel wachsen kann, um in beste medizinische Versorgung investieren zu können.“

Die zunehmende Bürokratisierung des deutschen Gesundheitswesens äußert sich insbesondere in stetig zunehmenden Dokumentationspflichten für das medizinische Klinikpersonal. Mittlerweile verbringen Pflegekräfte und Ärzte in Deutschland mehr als ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit Dokumentation – Zeit, die nicht für die Versorgung der Patienten zur Verfügung steht. Digitale Angebote und Prozesse wie Online-Terminvergabe, Digitale Patientenakte, Telemedizin, aber auch Automatisierungen und Robotik bieten hier erhebliches Entlastungspotential für Mitarbeiter und Patienten. Das entsprechende Potenzial soll in den kommenden Jahren systematisch erschlossen werden. So werden bis 2024 bei Asklepios alle Patienten standardmäßig die Onlineterminvergabe nutzen können. Bis dahin soll auch die digitale Patientenakte Standard in den Asklepios Kliniken sein. Ein zentraler Meilenstein auf dem Weg dorthin ist die Einführung der digitalen Patientenakte in allen Hamburger Asklepios Kliniken, die im vergangenen Jahr begonnen wurde und bis zum Jahr 2021 abgeschlossen sein wird.

Die Digitalisierung von Prozessen ist aus Sicht von Asklepios zugleich eine der wichtigsten Antworten auf die strukturell angespannte wirtschaftliche Situation des deutschen Gesundheitswesens. Erhebungen der OECD haben im vergangenen Jahr erneut gezeigt: Unter den führenden Industrienationen hat Deutschland die niedrigsten Fallpauschalen. Gleichzeitig gehören deutsche Kliniken zu denen mit der höchsten Arbeitsverdichtung für das Personal. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bundesländer ihren Investitionsverpflichtungen nur unzureichend nachkommen und jährlich eine Finanzierungslücke zwischen drei und vier Milliarden Euro hinterlassen. Im internationalen Vergleich hat Deutschland bei der Digitalisierung seines Gesundheitswesens erheblichen Nachholbedarf: Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung (2018) verortet Deutschland in Sachen Digitalisierung auf dem vorletzten Platz von 17 untersuchten EU-Ländern. Eine entschlossene Digitalisierung bietet nach einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey (2018) dem deutschen Gesundheitssystem in dieser angespannten Situation ein Nutzenpotential von 34 Milliarden Euro.

Quelle: www.asklepios.com