Kurz erklärt

T wie Trennungsrechnung

Universitätskliniken nehmen im deutschen Gesundheitswesen eine besondere Stellung ein. Einerseits unterstützen sie Universitäten in Lehre & Forschung und fördern somit die medizinische Weiterentwicklung, anderseits leisten sie als Maximal- beziehungsweise Spitzenversorger einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.

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S wie Strukturierte Behandlungsprogramme

Asthma, Diabetes sowie Atemwegs- und Herzerkrankungen sind chronische Krankheiten von denen ca. 20 Prozent der Menschen in Deutschland betroffen sind. Um diesen Patienten langfristig eine adäquate Versorgung zu gewährleisten, wurden sog. Strukturierte Behandlungsprogramme (auch Disease Management Programme – DMP genannt) für chronisch Erkrankte entwickelt, die seit 2002 Teil des Leistungsangebotes gesetzlicher Krankenkassen sind.

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R wie Rentabilitätskennzahlen

Spätestens nachdem die Fallpauschalen eingeführt wurden und eine angespannte Investitionsförderung herrscht, wird auch bei Krankenhausträgern die Rentabilität als Erfolgskriterium immer wichtiger. Rentabilitätskennzahlen stellen dabei wichtige Instrumente zur Bewertung eines Krankenhauses dar.

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Q wie FrauenQuote

In der Öffentlichkeit wird bereits seit Jahrzehnten kontrovers über die Notwendigkeit sowie über die Vor- und Nachteile einer gesetzlich vorgeschrieben Frauenquote in den Führungspositionen deutscher Unternehmen diskutiert.

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P wie Pflegeuntergrenzen

Eine gute Pflege und Versorgung im Krankenhaus kann nur mit einer angemessenen Personalausstattung gelingen,hieß es vom damaligen Gesundheitsminister Hermann Gröhe im Jahr 2017, als das Bundeskabinett die Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen in Krankenhausbereichen eingeleitet hat.

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O wie Online-Apotheke

Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Wenn Patienten ein apothekenpflichtiges Arzneimittel benötigen, erhalten sie vom fachkundigen Personal alle notwendigen Informationen über die sachgerechte Anwendung, eventuell auftretende Neben- und Wechselwirkungen sowie über die Aufbewahrung eines Arzneimittels. Zu dieser individuellen Beratung ist das Apothekenpersonal bei der Abgabe von Arzneimitteln verpflichtet.

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N wie Notfallversorgung

In Deutschland gibt es derzeit drei parallel arbeitende Erbringer in der Notfallversorgung: Den Rettungsdienst, den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) sowie die Notaufnahmen der Krankenhäuser.

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M wie Mergers & Acquisitions

Während im Jahr 2002 noch 2.221 Krankenhäuser in Deutschland verzeichnet werden konnten, waren es in 2016 lediglich noch 1.951 Häuser – ein Rückgang von mehr als 12 Prozent in 15 Jahren. Der Krankenhausmarkt unterliegt einem permanenten Wandel, defizitäre Häuser werden geschlossen, restrukturiert oder verkauft. Letzteres adressiert den Begriff „Mergers and Acquisitions (M&A)“.

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L wie Landespflegeausschuss

Am 1. Januar 2017 ist das Pflegestärkungsgesetz III (PSG III) in Kraft getreten. Neben einem Maßnahmenpaket zur Verbesserung von Prävention, Aufdeckung und Bekämpfung von Abrechnungsbetrug im Pflegesektor, beinhaltet das PSG III eine Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege. Die durch den demografischen Wandel erschwerte pflegerische Versorgung vor Ort soll durch eine weitreichendere Verzahnung von Kommunen und Leistungserbringern zum Wohle der Pflegebedürftigen erleichtert werden.

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K wie Klinikpersonal

Es steht nicht gut um die personelle Ausstattung im Gesundheits- und Sozialbereich. Laut der Gewerkschaft ver.di fehlen heute bundesweit etwa 70.000 Fachkräfte in der Krankenpflege, in der Altenpflege sind es rund 40.000.

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