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Klinikum Nürnberg: Erfolg bei der Prozessoptimierung
Donnerstag, 29. Juli 2010 um 08:18

Nürnberg. Das Klinikum Nürnberg optimiert seine internen Abläufe schneller als erwartet. 2009 schloss das Klinikum mit einem Minus von 6,69 Millionen Euro ab. Damit konnte das Defizit gegenüber dem Vorjahr um knapp 4,2 Millionen reduzieren werden. Mit diesem Jahresabschluss liegt das Klinikum auch weit unter dem zu Jahresbeginn 2009 prognostizierten Minus von 9,8 Millionen Euro.

Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann führt dieses Ergebnis auf die erfolgreichen Bemühungen zurück, die Einnahmen zu steigern und die internen Abläufe zu verbessern. So behandelte das Klinikum im Jahr 2009 93.800 Patienten stationär und teilstationär, das waren fast 3.400 mehr als im Jahr zuvor. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten sank von 7,5 auf 7,3 Tage.

Mehr Patienten in kürzerer Zeit, das bedeutet in der Regel eine Arbeitsverdichtung bei den Mitarbeitern. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen baute das Klinikum bei der Belegschaft nicht ab. Die Anzahl der Vollzeitstellen stieg um 45 auf nun 4.688. Aufgrund der vielen Teilzeitkräfte arbeiten im Klinikum damit knapp 5.700 Beschäftigte.

Um die Abläufe zu optimieren, wurde im Februar 2009 eine breit angelegte Struktur- und Prozessoffensive gestartet. „Einige dieser Projekte z.B. die bessere Nutzung der Operationssäle haben sich, so Estelmann, „bereits 2009 deutlich positiv ausgewirkt“. Dies versetzte das Klinikum auch in die Lage, gestiegene Kosten – allein die Personalkosten stiegen aufgrund der Tariferhöhungen und der neu geschaffenen Stellen gegenüber dem Vorjahr um einen zweistelligen Millionenbetrag  – zu kompensieren und darüber hinaus in Millionenhöhe in neue Medizingeräte und in neue Gebäude und damit in die Patientenversorgung der Bevölkerung zu investieren.

 

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