| TÜV-geprüftes Wundzentrum |
| Montag, 15. Dezember 2008 um 13:36 |
|
Ankum/Steinfurt. Das Wundzentrum am Marienhospital Ankum-Bersenbrück (MHA) hat jetzt als erstes in Deutschland ein TÜV-Zertifikat erhalten. Entscheidend für den Erfolg eines Wundzentrums ist die Zusammenarbeit zwischen stationärer und ambulanter Versorgung. Getragen wird das Wundzentrum von der Gesellschaft für Versorgungskonzepte in der Wundbehandlung (GVW) aus Steinfurt mit Geschäftsführer André Lantin. Dies gewährleistet eine durchgängige Betreuung stationärer und ambulanter Patienten. Anja Gramann, Mitarbeiterin der chirurgischen Praxis Dr. Reich, die sich ebenso zur zertifizierten Wundmanagerin ZWM weitergebildet hat, betreut gemeinsam mit Dr.Reich die ambulanten Patienten im Wundzentrum. Frau Fels ist für die Versorgung der stationären Patienten aus dem MHA gemeinsam mit dem ärztlichen Team des Krankenhauses verantwortlich. Die steigende Lebenserwartung, eine hohe Zahl Diabetes-Erkrankter, aber auch Verletzungen nach Unfällen führen nicht selten zu chronischen, nur schwer heilenden Wunden. Die Behandlung der betroffenen Patienten ist aufwändig und zeitintensiv. Hier geht das Wundzentrum Ankum neue Wege.  „Durch die Einrichtung des Wundzentrums konnte die Versorgung der Patienten deutlich verbessert und der Heilungserfolg dauerhaft gesichert werden“, erläuterte Krankenschwester Barbara Fels. Die langjährige Mitarbeiterin des MHA hat sich vor zwei Jahren zur zertifizierten Wundmanagerin (ZWM) ausbilden lassen. Dr. Maximilian Karbowski (Chefarzt der Chirurgie), Dr. Steffen Schulte (Facharzt für Chirurgie) und Dr. Thomas Reich (niedergelassener Chirurg) absolvierten erfolgreich die Weiterbildung für das „WundDiplom Arzt“. Das Wundzentrum Ankum gehört zu den ersten vier Zentren im deutschsprachigen Europa und nimmt in Deutschland eine Vorreiterrolle ein. |