Weitere gerichtliche Bestätigung für das neue Dienstplanmodell am UKD

Düsseldorf. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat erneut die dringliche Einführung des neuen Dienstplansystems am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) bestätigt.

Quelle: Fotolia - PhotoSG


Bereits im Februar gab es einen positiven Beschluss des Gerichtes in dieser Sache. Nun wurde eine Beschwerde des nichtwissenschaftlichen Personalrates des UKD gegen diesen Beschluss ebenfalls abgelehnt. Im nächsten Schritt steht damit jetzt eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) an.

Im aktuellen Beschluss des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf zur Beschwerde wird nochmals auf das Interesse des UKD hingewiesen, seine „öffentliche Aufgabe bestmöglich zu erfüllen“. Weiter heißt es in dem Beschluss: „Höherwertige Rechtsgüter als die, denen der Betrieb einer Universitätsklinik dient, sind schwerlich vorstellbar.“ Der antragstellende nichtwissenschaftliche Personalrat wolle dagegen lediglich „die Einführung des Schichtsystems verhindern, das an vielen Universitätskliniken gang und gäbe ist.“

„Damit wird ein weiteres Mal unser Kurs bestätigt, mit dem wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch mehr zur Verfügung stehende Schichten entlasten und somit die Patientenversorgung am UKD weiter verbessern wollen“, so Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Direktor und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des UKD.

Hintergrund: Zum Jahreswechsel führte das UKD ein neues Dienstplanmodell ein. Mit der Einführung verkürzte sich die Dauer der Schichtdienste. Tagsüber bedeutet es eine Verkürzung von 8,1 auf 7,7 Stunden, in der Nacht reduzieren sich die Schichtzeiten von 9,5 auf 9 Stunden. „Unser altes Modell war eine Ausnahme. Mit der neuen Regelung wurde nun die Pflege vom wöchentlichen Planungsansatz her den anderen Berufsgruppen am UKD endlich gleichgestellt. Das war überfällig“, erklärt Torsten Rantzsch, Pflegedirektor und Vorstandsmitglied des größten Krankenhauses in der Landeshauptstadt. 

Quelle: www.uniklinik-duesseldorf.de