Wechsel in der Geschäftsführung am Krankenhaus Rummelsberg

Rummelsberg. Sebastian Holm wird Regionalgeschäftsführer und übergibt an Frank Stauch

Quelle: Krankenhaus Rummelsberg GmbH


Die Sana Kliniken AG verändert ihre Regionalstruktur, so dass ab 1. Februar auch ein Geschäftsführerwechsel am Krankenhaus Rummelsberg vollzogen wird. Während Sebastian Holm nach knapp sieben Jahren Wirken in seine Wahlheimat München zurückkehrt, wird Frank Stauch, bislang Kaufmännischer Leiter und Prokurist der Sana Klinken Solln Sendling GmbH, Geschäftsführer in Rummelsberg.

Holm übernimmt nicht nur die Häuser der Sana Kliniken AG in München als Geschäftsführer, sondern wird zugleich Regionalgeschäftsführer für die Region Bayern Süd. Dazu gehören neben den Sana Kliniken Solln Sendling und der Schreiber-Klinik in München auch die beiden Krankenhäuser in Rummelsberg und Nürnberg. „Nach sieben Jahren fällt es mir sehr schwer, Rummelsberg zu verlassen“, so Holm, der maßgeblichen Anteil an der Entwicklung vom Sanierungsfall zum erfolgreichen Healthcare-Dienstleister hatte. Unter seiner Leitung wurden ein zentrales Belegungsmanagement sowie die zentrale Patientenaufnahme eingeführt. Jahr für Jahr gelang es dem gebürtigen Braunschweiger die zielgerichtete Spezialisierung voranzutreiben, getreu dem Motto „Nicht jeder macht alles, sondern jeder bedient das Feld, auf dem er zu den Besten gehört“ sorgen sechs selbständige Abteilungen für Orthopädie und Unfallchirurgie für ein überdurchschnittliches Maß an Kompetenz. So wurden die Fallzahlen kontinuierlich gesteigert. Auch die konsequente Zertifizierung des Krankenhauses kann sich Holm auf die Fahne schreiben. Unter seiner Leitung wurde die Klinik in Rummelsberg eines der ersten Endoprothetikzentren der Maximalversor-gung (2013), deutschlandweit das erste Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie der Maximalversorgung (2017), Traumazentrum mit Hubschrauberlandeplatz (2016), Alterstraumatologie-Zentrum (2016) sowie zertifizierte Parkinsonklinik (2015) und Epilepsie-Zentrum für Erwachsene (2015). In jüngster Vergangenheit gelang es dem 37-jährigen bayernweit das dritte Querschnittzentrum nach Rummelsberg zu holen, was deutschlandweit das 28. seiner Art ist, sowie ein Herzkatheterlabor zu etablieren. Prof. Dr. Richard Stangl, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus Rummelsbeg, würdigte Holm als „Segen für unser Haus“ und betonte: „Die Liste ließe sich ohne Weiteres noch fortführen. Wir sind stolz und froh, dass Sie sich sieben Jahre hier mit voller Energie und Engagement eingebracht haben und uns als Regionalgeschäftsführer auch weiterhin erhalten bleiben.“

Nachfolger sind Abläufe einer orthopädischen Klinik bestens vertraut
Die Fußstapfen die Holm hinterlässt, gilt es nun für Frank Stauch zu füllen. Der Sana Konzern ist Stauch bestens bekannt. Seit April 2010 hat der 43-jährige die kaufmännische Leitung und Prokura an den Sana Kliniken in München Solln Sendling inne. Vorher war Stauch unter anderem Leiter der Abteilung Qualitätsmanagement/Innenrevision am Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen und Auditor der Kon-zernrevision bei Fresenius in Bad Homburg. Gebürtig stammt Stauch aus Bitterfeld-Wolfen, lebte mit seiner Familie nun aber über sieben Jahre in München und zieht nun ins Nürnberger Land. Der zweifache Familienvater kennt die Abläufe in einer orthopädisch geprägten Klinik bestens, da auch die Kliniken in München Solln Sendling zu den größten orthopädischen Kliniken in Deutschland gehören.

Stauch bringt Expertise in Sachen Neubau mit
Zudem wurde unter seiner kaufmännischen Führung der Sana Gesundheitscampus in München nach drei Jahren Bauzeit im Mai 2017 eröffnet. „Frank Stauch ist ein absoluter Klinik-Fachmann, der seine große Expertise unter anderem bei dem Münchner Neubau unter Beweis gestellt hat und nun am Krankenhaus Rummelsberg das Ruder übernimmt“, empfing Sebastian Holm seinen Nachfolger mit lobenden Worten. Das Thema Neubau könnte in diesem Jahr auch vor Ort Fahrt aufnehmen. Aktuell liegen die Pläne für einen Ersatzneubau des Wichernhauses bei der Regierung von Mittelfranken. „Insofern ist die Nachbesetzung mit Frank Stauch auch ein Fingerzeig für die Region, dass der Standort Rummelsberg weiter expandieren wird“, ist sich Holm sicher.

Quelle: Krankenhaus Rummelsberg GmbH