Vivantes schließt 2018 mit ausgeglichenem Ergebnis ab

Berlin. Vivantes hat das Jahr 2018 wirtschaftlich stabil abgeschlossen.

Quelle: www.vivantes.de


Bei einem Umsatz von über 1,3 Mrd. Euro entspricht das Jahresergebnis von 16,2 Mio. Euro einer „schwarzen Null“ und bleibt somit auf Vorjahresniveau (in 2017 21,4 Mio. Euro mit Einmaleffekten in Höhe von 6,2 Mio. Euro). Die seit Jahren steigende Zahl der bei Vivantes behandelten Patientinnen und Patienten zeigt, dass der Bedarf an Gesundheitsleistungen in der wachsenden Stadt zunimmt. Vivantes investiert daher weiterhin verstärkt in Personal und Ausbildung, Qualität und Infrastruktur sowie in die Digitalisierung und richtet seine Versorgungsleistungen an den sich wandelnden Anforderungen aus. Stationär wurden 2018 246.234 Menschen behandelt (2017: 245.618), ambulant 336.887 (2017: 332.113). Parallel dazu stieg auch die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 2018 auf 16.433 (2017: 16.136).

Qualität durch Konzentration und Spezialisierung

Vivantes setzt bereits seit Jahren erfolgreich auf die Bildung medizinischer Zentren. Hintergrund dieser Spezialisierungsstrategie ist, dass bei bestimmten Eingriffen und Verfahren höhere Fallzahlen nachweislich eine bessere Versorgungsqualität  durch die damit verbundene Erfahrungs- und Lernkurve der gesamten Teams schaffen („High volume, high quality“). Dieses Prinzip wurde beispielsweise mit dem Vivantes Brustzentrum konsequent umgesetzt: In 2018 wurden hier 1.299 brustchirurgische Eingriffe vorgenommen. Auch das Vivantes Prostata-Zentrum verfügt durch seine Spezialisierung und hohe Fallzahlen über große Expertise: 2018 gab es 1.309 urologische Eingriffe an der Prostata. Immer häufiger werden diese Eingriffe durch das OP-Robotersystem DaVinci unterstützt, von dem bei Vivantes drei Exemplare im Einsatz sind.

Auch strukturell hat Vivantes 2018 medizinische Angebote an einzelnen Klinikstandorten weiter konzentriert und sich stärker auf eine regionale Steuerung ausgerichtet. Damit verfolgt das Unternehmen konsequent den eigenen Anspruch an eine ständige Weiterentwicklung der Qualität, von der breiten Versorgung bis hin zur nicht-universitären Hochleistungsmedizin.

Strategische Entwicklung der Netzwerkstrukturen

Zur Stärkung des Bereichs Pflege ist 2018 das Direktorat Pflegestrategie und Betreuungsmanagement eingerichtet worden mit den zentralen Handlungsfeldern Ausbildung, Arbeitsbedingungen, Qualität, Versorgung und Prozesse.

Das strategische Wachstum der Vivantes Tochter Forum für Senioren ist durch die Übernahme vier privater Seniorenpflegeeinrichtungen fortgesetzt worden. Die Anzahl der Pflegeplätze bei der Vivantes Tochter hat sich dadurch seit dem 1.1.2019 auf 2.373 in insgesamt 17 Einrichtungen erhöht. Vivantes sichert damit langfristig zusätzlich rund 500 Plätze in der stationären Altenpflege.

Die Vivantes Rehabilitation hat parallel zu ihrem 15jährigen Jubiläum ein Pilotprojekt zur Digitalisierung gestartet. Mit der webbasierten teletherapeutischen Plattform „Caspar“ können Patientinnen und Patienten nach ihrem Reha-Aufenthalt die Übungen und Seminare auch zu Hause durchführen. Eine Kontrolle der Therapieergebnisse erfolgt ebenfalls über die App durch die Therapeutin oder den Therapeuten.

Seit Juni 2018 verfügt das Vivantes Klinikum Am Urban über ein eigenes Radiopharmazie-Labor, in dem radioaktive Arzneimittel herstellt werden. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der zielgerichteten, nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie (Theranostik) bei Prostatakarzinomen, neuroendokrinen Tumoren und Meningeomen. Das Radiopharmazie-Labor arbeitet volldigital und automatisiert.

Das Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) der Rettungswache Mariendorf für potenzielle Schlaganfallpatient*innen im Berliner Südwesten wird durch langjährig erfahrene Ärzt*innen der Neurologie aus dem Klinikum Neukölln besetzt. Ebenfalls zum Team gehören Medizinisch Technische Radiologieassistent*innen des Klinikums sowie Personal der Feuerwehr.

Weitere Infos sind im Geschäftsbericht 2018 von Vivantes zu finden.

Quelle: www.vivantes.de