SRH startet Investitionspaket in Baden-Württemberg

Heidelberg/Sigmaringen. Kreistag und Spitalfonds haben ein Erweiterungs- und Sanierungskonzept für das SRH Krankenhaus Sigmaringen beschlossen. Das Investitionsvolumen liegt bei knapp 100 Mio. Euro.

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Das Heidelberger Bildungs- und Gesundheitsunternehmen SRH setzt seine Pläne zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Baden-Württemberg in die Tat um. Nach dem Aufsichtsrat der SRH Kliniken GmbH haben nun der Kreistag Sigmaringen und der Spitalfonds Pfullendorf das Erweiterungs- und Sanierungskonzept für das SRH Krankenhaus Sigmaringen beschlossen. Das Gesamtvolumen liegt bei 98 Mio. Euro. Die Höhe der Förderung durch das Land Baden-Württemberg steht noch nicht fest.

Im ersten Bauabschnitt werden 60 Mio. Euro für einen Neubau mit 152 Betten in Sigmaringen veranschlagt. Die Arbeiten sollen im Sommer nächsten Jahres beginnen. Im zweiten Bauabschnitt ab 2021 wird das 1979 eröffnete Hauptgebäude für 38 Mio. Euro umfassend modernisiert. Ende 2022 soll das gesamte Projekt abgeschlossen werden.

Grundlage der Beschlüsse ist das Medizinische Konzept, das für eine weitere Steigerung der Versorgungsqualität sorgen soll. „Wir stärken das SRH Krankenhaus Sigmaringen als zentralen Regelversorger und positionieren es als anästhesiologisches und intensivmedizinisches Zentrum“, kündigte der Geschäftsführer der SRH Kliniken GmbH, Werner Stalla, an. Die beiden Krankenhäuser in Pfullendorf und Bad Saulgau stellen die wohnortnahe Notfallversorgung sicher und werden mit spezialisierten Zusatzangeboten zu medizinischen Leuchttürmen ausgebaut.

Anfang November wurde bereits mit dem Neubauprojekt für eine innovative Psychiatrie am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach begonnen. Hier investiert die SRH gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg weitere 20 Mio. Euro.

Quelle: www.srh.de