Spezialuntersuchung zugelassen


Die Spezialuntersuchung F18-Fluorid-Skelettszintigraphie wird jetzt den rund 80 Standorten der Positronen-Emissions-Tomographie in Deutschland von den Kassen erstattet.

Die aufwändige, bisher nicht zugelassene diagnostische Spezialuntersuchung für Versorgungsnotfälle wurde nicht nur formaljuristisch zugelassen, sondern es wurde für die Nuklearmediziner gleichzeitig auch eine Vergütung mit den gesetzlichen Krankenkassen vereinbart.

Der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner (BDN) begrüßt die schnelle Regelung, die im Einvernehmen von Bundesgesundheitsministerium, Bundesumweltministerium, Länderministerien, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, der Kassenärztliche Bundesvereinigung, dem Spitzenverband der Krankenkassen u.a. getroffen wurde.

Der normale Weg einer nuklearmedizinischen Untersuchung von der Zulassung bis zur Abrechnungsfähigkeit durch die gesetzlichen Krankenkassen dauere über Jahre, sei mit immensen Kosten verbunden und beschäftige eine Vielzahl von Behörden und Institutionen beschäftigt, so der BDN. Die PET habe sich in Deutschland im europäischen Vergleich sehr früh etabliert mit einem exzellenten Versorgungsangebot, das jedoch bisher von den gesetzlichen Krankenkassen und den gesetzlich vorgesehenen Bewertungsinstitutionen (G-BA, IQUIG) im internationalen Vergleich extrem restriktiv bewertet und bisher nur marginal genutzt werden durfte.