Reha-Zentrum am St. Josef-Stift für 20 Millionen Euro erweitert

Sendenhorst. Das St. Josef-Stift Sendenhorst hat mit einer Investition von 20 Millionen Euro sein Reha-Zentrum auf die doppelte Größe erweitert.


Damit sind im Oktober die Kapazitäten für die orthopädische Rehabilitation auf insgesamt 180 stationäre und 20 ambulante Plätze gewachsen. Das „Reha-Zentrum am St. Josef-Stift“ besteht seit 2012 am Standort der Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie und behandelt vor allem Rehabilitanden nach einer endoprothetischen Versorgung oder nach komplexen Eingriffen an der Wirbelsäule. Das Konzept „Akut- und Reha-Behandlung aus einer Hand“ ist im weiten Umkreis ein Alleinstellungsmerkmal der Fachklinik mit einem bundesweiten Einzugsgebiet.

Das spezialisierte Behandlungsspektrum, der schnittstellenoptimierte Übergang vom Fachkrankenhaus in die Rehabilitation, die optimal abgestimmte ärztliche, therapeutische und pflegerische Weiterbehandlung und die Vermeidung von Doppeluntersuchungen haben dem Reha-Zentrum von Anfang an einen anhaltend hohen Patientenzustrom beschert mit einer durchschnittlichen Belegung von 97 Prozent in 2016 und 99 Prozent in 2017. In der externen Rehabilitandenbefragung der Deutschen Rentenversicherung belegt das Reha-Zentrum am St. Josef-Stift 2016 mit 98,9 Qualitätspunkten eine Spitzenposition unter den orthopädischen Reha-Einrichtungen.

Diese beiden Faktoren ermutigten das Kuratorium des St. Josef-Stifts, das Reha-Zentrum mit zwei weiteren Atriumgebäuden zu verdoppeln inklusive eines eigenen Restaurants und eines eigenen Therapiezentrums. So kann sowohl im Bestandsgebäude als auch im Erweiterungsbau jeweils eine individuelle, patientenorientierte und qualitätvolle Behandlung in überschaubaren Einheiten und mit ruhigen Abläufen gewährleistet werden – zwei wesentliche Ziele der Erweiterungsplanung. Neu im Angebot ist eine große Sporthalle, die das therapeutische Behandlungsspektrum noch einmal deutlich erweitert. Ergotherapie, Blutabnahmen, Sozialdienstsprechstunden oder Sprechstunden des Psychologischen Dienstes werden ebenfalls vor Ort im Reha-Zentrum angeboten.

„Die Erweiterung des Reha-Zentrums ist eine Investition in die Zukunft“, betont Geschäftsführer Werner Strotmeier. Während der Bauphase konnte ein Vertrag mit der Deutschen Rentenversicherung Bund abgeschlossen werden, so dass nun auch den DRV-Bund-versicherten Rehabilitanden, die im Arbeitsleben stehen, eine Behandlung im Reha-Zentrum am St. Josef-Stift grundsätzlich möglich ist. Darüber hinaus konnte das Spektrum um die Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP) ergänzt werden. Zudem ergeben sich mit der Erweiterung mehr Spielräume, auch Patienten, die in externen Kliniken operativ versorgt wurden, zur Anschlussrehabilitation aufzunehmen.

 

Quelle: www.st-josef-stift.de