Neue Krankenhausentgelte für 2019 in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin. Die Krankenkassenverbände und die Krankenhausgesellschaft haben sich für das Jahr 2019 auf einen neuen Landesbasisfallwert in Mecklenburg-Vorpommern, das heißt auf den landeseinheitlichen Durchschnittspreis für Krankenhausleistungen, geeinigt. Dieser beträgt 3.529,85 Euro.

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Die Selbstverwaltung schafft mit der erzielten Vereinbarung die notwendige Rechtsbasis für das Jahr 2019 für die konkreten Budgetvereinbarungen der Akutkrankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern. Damit haben Krankenhäuser und Krankenkassenverbände in Mecklenburg-Vorpommern jetzt Planungssicherheit für die medizinische und pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten. Das Ergebnis schafft Klarheit für die Finanzierung und Abrechnung von Krankenhausleistungen in der Region. Der neue Landesbasisfallwert kommt ab 1. Januar 2019 zur Abrechnung.

Der Landesbasisfallwert bildet die Grundlage für die Abrechnung der DRG-Fallpauschalen (Diagnosis Related Groups) und bestimmt wesentlich die Höhe der Krankenhausbudgets.

Hintergrund:
Der Landesbasisfallwert wird jährlich von den Vertretern der Krankenhäuser und der Krankenkassen neu ausgehandelt. Er spiegelt unter anderem Weiterentwicklungen des DRG-Systems und der Abrechnungsregeln für das laufende Jahr wider. Basis der Berechnung ist immer der Wert des vorhergehenden Jahres. Berücksichtigt werden muss aber auch der Veränderungswert, der auf Bundesebene von der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen sowie der Privaten Krankenversicherung vereinbart wird. Die Preise werden dann aus dem Landesbasisfallwert und den so genannten „Relativgewichtspunkten“ je Fall berechnet.

Quelle: Pressemitteilung der Landesverbände der Krankenkassen und der KGMV