Millioneninvestition in Sterilgutversorgung

Essen. Die Operationseinheiten in Rüttenscheid und Steele haben eine neue Herzkammer: Die leistungsstarke Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) ist nach über zweijähriger Bauzeit und Investitionen in Millionenhöhe in Betrieb.

Quelle: www.krupp-krankenhaus.de


Instrumente wie Klemmen, Pinzetten und Skalpelle werden hier mit modernster Technik für den täglichen Einsatz in den 22 Operationssälen und in der Endoskopie aufbereitet.

Für Operationen aller chirurgischen Fächer können nun pro Jahr über 35.000 sogenannte Sterilgut-Einheiten mit Instrumenten gereinigt, desinfiziert und sterilisiert werden. Dies erfolgt nach dem höchsten Standard hinsichtlich Hygiene und Patientensicherheit (gemäß den Richtlinien des Robert-Koch Institutes). Erfüllt werden auch die speziellen technischen Anforderungen zur Aufbereitung des Instrumentariums des daVinci®-OP-Roboter-Systems, das im Alfried Krupp Krankenhaus in der Urologie und in der Viszeralchirurgie eingesetzt wird.

Zehn Reinigungs- und Desinfektionsgeräte (RDG) sowie Sterilisatoren der neusten Generation sorgen in der ZSVA für eine schnelle Aufbereitung von OP-Sets. Bei der Auslieferung der Instrumente an die Operationssäle wird das „Känguruh-System“ eingesetzt, um entlang der gesamten Prozesskette maximale Hygienesicherheit zu gewährleisten. Mit den speziellen Transportwagen werden OP-Sets ohne Handkontakt übergeben. Alle technischen Systeme in der ZSVA sind zudem so konfiguriert, das eine Ausfallsicherheit besteht.

Die komplette Erneuerung der ZSVA wurde im laufenden Betrieb ohne Beeinträchtigung der Hygiene und der Aufbereitungsleistung durchgeführt. Dabei haben die Mitarbeiter der ZSVA, des OP und der Technik zusätzliche Arbeitszeiten in Kauf genommen, um im Sinne der Patienten einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Für die Mitarbeiter der ZSVA bringt die neue Anordnung der Räume effektivere Abläufe mit sich. Die Arbeit erleichtern zudem höhenverstellbare Arbeitstische und eine moderne Ausstattung, sowie tagesbelichtete Räume.

Quelle: www.krupp-krankenhaus.de