Kooperation mit Brief und Siegel

Angermünde. Krankenhaus Angermünde und Ehm Welk-Oberschule arbeiten in der Berufsorientierung eng zusammen

Foto:GLG


Angermünde. Die seit langem bestehende Zusammenarbeit zwischen dem Krankenhaus Angermünde
und der Ehm Welk-Oberschule wird in Zukunft weiter vertieft werden. Pflegedienstleiterin
Annerose Prager und Schulrektor Frank Bretsch unterzeichneten in dieser Woche einen
Kooperationsvertrag, durch den Schüler bei der Berufsorientierung noch besser gefördert
werden sollen.
Schüler der Ehm Welk-Oberschule sind im Angermünder Krankenhaus keine Seltenheit. Sie
kommen nicht nur als Gäste, sondern gehören schon fest dazu. Seit vielen Jahren beteiligt
sich das Krankenhaus am „Projekt Praxislernen“, das die Schule ins Leben rief. Dabei tauschen
Neun- und Zehntklässler gelegentlich den Klassenraum mit dem Krankenzimmer und erfahren
anschaulich, worauf es in der Gesundheits- und Krankenpflege ankommt. Ein Erfolgsprojekt,
so Schulleiter Frank Bretsch. Er sagt: „Wir sind sind sehr dankbar, dass Partner wie das Krankenhaus
Angermünde unseren Schülern Einblicke in den Arbeitsalltag mit seinen täglichen
Herausforderungen ermöglichen, so dass sie über den Rahmen der Schule hinaus Fähigkeiten
und Fertigkeiten erproben und entwickeln können.“

Schüler von der achten Klasse an aufwärts können zusätzlich zum Praxislernen besondere Praktikumsplätze
nutzen, die das Krankenhaus ihnen anbietet und nach Abschluss eines erfolgreichen Praktikums
einen Patenschaftsvertrag vom Krankenhaus bekommen. Sie bleiben somit schon früh
mit ihrem möglichen künftigen Ausbildungsbetrieb in Verbindung und finden bei Problemen
Unterstützung. Denn nicht immer sind es die Zensuren, an denen die berufliche Eignung gemessen
werden kann. „Unsere erfahrenen Praxisanleiterinnen machen sich beim Praktikum
ein Bild vom jeweiligen Schüler und können sehr gut einschätzen, für wen ein Gesundheitsberuf
in Frage kommt“, sagt Annerose Prager. „Der frühe realitätsnahe Einblick in den Berufsalltag
verhindert, dass junge Leute mit falschen Vorstellungen in die Ausbildung gehen und
ermöglicht zugleich, dass Fachkräfte von morgen durch persönlichen Kontakt an das Haus
gebunden werden. Zugleich erfahren wir durch die Rückmeldungen der jungen Leute, wo wir
uns verbessern müssen, um auch in Zukunft attraktiv für junge Bewerber zu sein.“
Die Arbeit im Rahmen eines Praktikums kann den Schülern in Form einer Aufwandsentschädigung
auch vergütet werden. Außerdem lädt das Krankenhaus Schüler zu Fachvorträgen
ein. Dabei kann es zum Beispiel um Themen wie Lungengesundheit oder Sucht gehen. Was
die Schüler erfahren, dient ihrer eigenen Gesundheit und kann bei dem einen oder anderen
zugleich den Wunsch nach einer Ausbildung im Gesundheitsbereich wecken. Beide Partner
vereinbarten darüber hinaus regelmäßige Exkursionen und Informationstage, bei denen die
verschiedenen beruflichen Betätigungsfelder im Verbund der GLG Gesellschaft für Leben und
Gesundheit, zu dem das Krankenhaus gehört, vorgestellt werden. Insgesamt hält die GLG 18
verschiedene Berufsausbildungen bereit. Informationen dazu findet man in der GLG-Ausbildungsbroschüre,
die kostenlos erhältlich ist und auch aus dem Internet heruntergeladen werden
kann.

Quelle: GLG Öffentlichkeitsarbeit