Klinikum Dortmund: Live-Experten-Chats via Social-Media

Dortmund. Das Klinikum Dortmund sendet als erstes Krankenhaus in Deutschland live Experten-Chats auf Facebook und Instagramm.


Im konkreten Fall gab es bei der Premiere hintereinander weg jeweils eine Live-Session für die Web-Community auf dem Facebook- und Instagram-Kanal des Klinikums, und zwar zum Thema „Knorpelschäden nach Unfällen“. Prof. Lüring, Direktor der Klinik für Orthopädie, erklärte auf beiden Kanäle jeweils gut 15 Minuten lang, was ein Operateur tun kann, wenn zum Beispiel nach einem Wander- oder Sportunfall ein Stück aus dem Knorpel des Knies herausgebrochen ist. Zudem stand der Mediziner für Fragen aus der Community live zur Verfügung. Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation im Klinikum Dortmund, moderierte die Session. Weitere Folgen zu anderen medizinischen Themen sind in gleicher Art bereits in Kürze geplant.

 

Mit der Möglichkeit des Live-Gehens auf Facebook und Instagram wird in eine völlig neue und sicherlich auch sehr zeitgemäße Dimension der Patientenkommunikation vorgedrungen, erklärte Raschke, der die Idee zur Reihe der Live-Experten- Chats hatte, die unter dem Label „klinikumlive@socialmedia“ etabliert wird. Der klassische medizinische Frontal-Vortrag im Rahmen einer abendlichen Patientenveranstaltung erreiche nun mal leider längst nicht mehr alle Zielgruppen. Die neuen Live-Experten-Chats via Social-Media seien deshalb auch als Ergänzung zu derartigen Vorträgen entwickelt worden.

Man wisse, dass zum Beispiel viele Berufstätige mit Familie abends schlichtweg keine Zeit mehr haben, für einen Vortrag zu uns ins Klinikum zu kommen. Nun können sie bequem von überall her am Live-Chat teilnehmen, wenn sie ihr Smartphone mitführen und unseren Social-Media-Kanälen folgen. Analysen im Nachgang der ersten Live-Session ergaben unter anderem, dass mit den beiden kurzen Social-Media-Vorträgen insgesamt rund 2000 Menschen erreicht wurden.

In Kürze plant das Klinikum Dortmund derartige Experten-Chats unter anderem zu Themen wie Hautalterung, Fußverformungen durch Highheels und Diabetes.

Während das Klinikum Dortmund auf seinem Facebook-Kanal bereits über 6000 Fans verzeichnen kann, liegt die Zahl der Fans auf dem – im Vergleich zu Facebook – noch relativ neuen Kanal „Instagram“ zwar bislang erst bei rund 1900. Deutschlandweit gebe es kein Krankenhaus, das auf Instagram mehr Fans und damit eine höhere Reichweite hat als das Klinikum Dortmund. Zudem verzeichne es auf Instagram derzeit zweistellige Zuwachsraten. Die Community entwickele sich dort sehr dynamisch, so Raschke, der dort alle Postings selbst verfasst. Neben Facebook und Instagram betreibt das Klinikum Dortmund noch Social-Media-Kanäle auf Twitter, Youtube und Snapchat. Außerdem ist es seit kurzem auch auf Jodel aktiv – einem noch relativ neuen Kanal, der haupt-sächlich unter Studenten sehr beliebt ist.

Quelle: Pressemitteilung