Klinikum Dortmund eröffnet Krankenhaus-Online-Spendenshop

Dortmund. Das Klinikum Dortmund hat den bundesweit ersten Krankenhaus-Spendenshop online gestellt.

Quelle: www.klinikumdo.de


Die Mechanik des Webshops funktioniert genau wie bei den großen Online-Anbietern auch: Der „Kunde“ hat auch hier einen Warenkorb, in welchen er verschiedene Produkte legen kann, z. B. Spielzeug für das Westfälische Kinderzentrum. Der „Check-Out“ kann vollkommen ohne Registrierung erfolgen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein Kundenkonto anzulegen und so jederzeit vergangene „Bestellungen“ einzusehen. Neben kleineren Anschaffungen für das Krankenhaus und verschiedenen Therapiestunden für Patientinnen und Patienten gibt es natürlich auch die Möglichkeit, direkte individuelle Geldspenden zu leisten. „Der Spender kauft also virtuell ein – und wir als Krankenhaus können das von ihm überwiesene Geld dann konkret in jenen Zweck überführen, den der Spender im Shop mit seinem virtuellen Kauf angegeben hat“, erklärt Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation.

Dabei löst der Spendenshop die bisherigen Spenden, die entweder persönlich abgegeben oder per Überweisung auf das Klinikums-Bankkonto geleistet werden können, nicht ab. Er stellt lediglich eine unkomplizierte und bequeme Ergänzung dar und soll Spender zudem über die Vielzahl an Projekten informieren, die finanzielle Unterstützung benötigen. Spendenquittungen sind ab einer Summe von 200 Euro auf Anfrage möglich; bis 200 Euro reicht der Kontoauszug des Spenders mit der Überweisung als Nachweis.

Im Klinikum Dortmund gibt es zahlreiche Angebote für Patientinnen und Patienten, die komplett kostenfrei angeboten werden, daher allerdings auf Spenden angewiesen sind. Ein Beispiel dafür ist die Musiktherapie für Kinder, die mit non-verbalen Kommunikationsformen nicht nur für Entspannung und Verarbeitung der medizinischen Eingriffe sorgt, sondern für die Eltern-Kind-Beziehung auch bindungsfördernd wirkt. Mit Projekten wie diesem möchte das Klinikum Dortmund die emotionale Stabilisierung für Patientinnen und Patienten garantieren sowie ein wenig Normalität in den Krankenhausalltag bringen.

Quelle: www.klinikumdo.de