Hüttenhospital baut Kooperation mit China weiter aus

Dortmund. Der Kontakt zwischen Dortmund und China wird weiter intensiviert, dies auch mit Unterstützung des Instituts für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung (IGAP) sowie der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin e.V. (DCGM).

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Der Geschäftsführer des Hüttenhospitals René Thiemann ist im Rahmen des 31. Fachsymposiums der Chinesisch-Deutschen und Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin als Referent in Shanghai und als Gast zur Einweihung des 1. Deutsch-Chinesischen Freundschaftskrankenhauses, Tongji Optical Valley, in Wuhan eingeladen.

"Mit den chinesischen Kollegen habe ich mich umfangreich ausgetauscht und bereits konkretere Ideen für gemeinsame Projekte entwickelt. Zum Beispiel zum Thema Digitale Demenz Diagnostik (DDD) und digitale Demenzprävention (DDP), die chinesische Seite ist hier sehr an unserer Expertise interessiert. Gemeinsame Forschungsinteressen sind vorhanden", berichtet René Thiemann.

Auf dem Symposium mit dem Generalthema "Herausforderungen der medizinischen Versorgung in einer älter werdenden Bevölkerung" wurden die neuesten medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachdisziplinen aus deutscher und chinesischer Sicht präsentiert. Insgesamt 13 chinesische und 24 deutsche renommierte Referenten diskutierten im Anschluss an die einzelnen Vorträge über aktuelle Fragen einer patientengerechten Versorgung durch moderne medizinische Behandlungsmethoden und einer effektiven und effizienten Organisation der Versorgung.

Seit 34 Jahren existiert die deutsch-chinesische Partnerschaft, die sich auch beim Austausch von Medizinstudenten und Ärzten zeigt. Seit Anfang November absolvieren zwei Chinesen ihren Dienst als Bundesfreiwillige im Hüttenhospital und verbessern neben ihren Deutschkenntnissen auf diese Weise ihr pflegerisches Wissen im Bereich der Geriatrie.

Quelle: www.huettenhospital.de