Grippewelle: Krankenhäuser müssen für Notfälle gewappnet sein

Berlin. Allein in der vergangenen Woche wurden rund 35.300 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das Robert Koch-Institut übermittelt.

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Der Marburger Bund weißt daher auf die wichtige Rolle der Krankenhäuser in der Notfallversorgung hin. "Wir wollen keine Mangelversorgung, wie sie im englischen Gesundheitsdienst an der Tagesordnung ist", erklärte Dr. Susanne Johna, Bundesvorstandsmitglied des Marburger Bundes.

Der rasante Anstieg auch der schweren Grippefälle hat dazu geführt, dass vereinzelt Krankenhäuser keine weiteren Patienten mehr aufnehmen konnten. „Wir können froh sein, dass es genügend stationäre Kapazitäten gibt, um schwer grippekranke Patienten zusätzlich zu allen anderen Patienten versorgen zu können. Krankenhäuser müssen für jeden, der auf entsprechende Hilfe angewiesen ist, zur Verfügung stehen und im Notfall schnell erreichbar sein. Das setzt eine flächendeckende Versorgungsstruktur voraus und die Vorhaltung einer ausreichenden Bettenzahl und Isolationsmöglichkeiten auch für den Fall von größeren Erkrankungswellen und Epidemien. Wenn Krankenkassen und andere Akteure meinen, man könne auch mit deutlich weniger Krankenhäusern auskommen, sollten sie sich jetzt einmal in den zentralen Notaufnahmen der Kliniken umschauen", sagte Johna, die auch Landesvorsitzende des Marburger Bundes Hessen ist.

Quelle: www.marburger-bund.de