Erfolgreiche Zertifizierung zum AltersTraumaZentrum

Stuttgart. Seit mehreren Jahren arbeiten die medizinischen Fachabteilungen am Karl-Olga-Krankenhaus eng zusammen, um älteren Unfallpatienten ein ganzheitliches Behandlungskonzept zu ermöglichen.

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Aufgrund des demografischen Wandels ist der Bedarf im Bereich der Altersmedizin deutlich gewachsen, weshalb insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit aus dem geriatrischen und unfallchirurgischen Bereich an Bedeutung gewinnt. In speziellen AltersTraumaZentren wie am Karl-Olga-Krankenhaus geht es um die Behandlung von schwerwiegenden Verletzungen und um die individuellen Bedürfnisse älterer Patienten. Nach einer umfassenden Auditierung der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sind die gemeinsamen Bemühungen nun mit dem Siegel „AltersTraumaZentrum“ (ATZ) zertifiziert.

Dr. med. Markus Gerlach, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Karl-Olga-Krankenhaus, leitet das AltersTraumaZentrum. Die enge kollegiale Zusammenarbeit von Unfallchirurgen und Geriatern, aber auch von Ergo- und Physiotherapeuten sowie speziell geschulten Pflegekräften wird hierbei durch die gemeinsame Zertifizierung zum AltersTraumaZentrum DGU sichtbar unterstützt. „Unser Ziel ist es, dass unsere Patientinnen und Patienten ihre Selbständigkeit so schnell und so weitgehend wie möglich wieder erlangen und die Pflegebedürftigkeit so gering wie möglich gehalten wird“, erklärt Dr. Gerlach.

Das Zertifizierungsverfahren der DGU hat das Ziel, unfallchirurgisch- geriatrische Interdisziplinarität bei der Behandlung des Alterstraumas zu fördern sowie die Behandlungsqualität und die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Die daraus resultierenden Qualitätsberichte sind den Kliniken ein Benchmark und bieten damit die Möglichkeit, die eigene Qualität zu vergleichen und einzuordnen.

Quelle: www.karl-olga-krankenhaus.de