Eines der größten Lungenkrebszentren Deutschlands entsteht

Hamm/Hemer. Die Lungenklinik Hemer und das Ev. Krankenhaus Hamm (EVK) haben sich am 1. März zum Lungenzentrum Hemer-Hamm verbunden.

Quelle: www.valeo-kliniken.de


„Durch das Lungenzentrum gewinnen wir medizinisches Know-how für beide Kliniken hinzu und legen
die Basis für eine weitreichende strukturelle Zusammenarbeit beider Kliniken in der Lungenmedizin“,
so Michael Wermker, Vorstand und Geschäftsführer des EVK Hamm. Die Vorteile, die sich daraus für
die Patienten ergeben, erläutert Dr. Hans-Peter Kemmer, Ärztlicher Direktor der Lungenklinik Hemer:
„Künftig wird es möglich sein, durch einheitliche Qualitätsstandards und Methoden für die Patienten
beider Häuser die bestmögliche Versorgung sicherzustellen, die man auf diesem medizinischen Fachgebiet
bekommen kann.“

Das Lungenzentrum Hemer-Hamm behandelt sämtliche Erkrankungen der Lunge, der Atemwege und
des Brustkorbs. Modernste Techniken und Ausstattungen für eine optimale Patientenversorgung stehen
zur Verfügung. Das Spezialwissen der Ärzte und des Pflegepersonals gewährleistet eine bestmögliche
Behandlung nach einem fachübergreifenden, integrierten und ganzheitlich orientierten Konzept
und begründet die überregionale Bedeutung des Lungenzentrums. Ein Schwerpunkt innerhalb des Lungenzentrums ist die Krebsmedizin. Durch die künftige Kooperation der onkologisch-thoraxchirurgisch-strahlentherapeutisch ausgerichteten Abteilungen entsteht gleichzeitig eines der größten Lungenkrebszentren Deutschlands. „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Herrn Professor Wehler eine herausragende Persönlichkeit der modernen Krebsmedizin gewinnen konnten“, so Wermker. Professor Wehler ist international bekannt als renommierter Leiter klinischer Studien zu Krebserkrankungen. Durch ihn erhalten die Kooperationspartner in Hamm und Hemer enge Anbindung an aktuellste Therapien. Die Vielzahl der Studien garantiert den Patienten die Chance auf die neuesten Behandlungsmethoden.

„Da Professor Wehler durch seine Beteiligung an internationalen Kongressen absolut up to date ist,
werden im Netzwerk der beteiligten Krankenhäuser des Lungenzentrums Hemer-Hamm internationale
Forschungsergebnisse innerhalb eines kurzen Zeitraums umgesetzt“, stellt Wermker in Aussicht. Aktuell
beispielsweise fährt die medikamentöse Tumortherapie die maximale Therapie zurück und individualisiert
verstärkt die Behandlung. „Wir greifen den Krebs immer gezielter an und schonen damit den
Patienten“, erläutert Professor Wehler. „Für die Therapie ist heute nicht mehr nur entscheidend, welche
Krebsart wir vor uns haben, sondern auch, welchen Patienten.“ Entsprechend werden die medizinischen Schwerpunkte für eine schnelle Diagnostik und differenzierte Behandlung der Patienten in Hamm wie in Hemer weiter ausgebaut. Das Lungenkrebszentrum Standort Hemer ist von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Diese Zertifizierung verlangt u.a. routinierte, erfahrene Behandler sowie das Ineinandergreifen aller Abläufe und Kooperation aller Beteiligten.

Quelle: www.valeo-kliniken.de