Dresdner Uniklinikum nimmt High-End-Hybrid-OP in Betrieb

Dresden. Mit Beginn dieser Woche steht der Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Thorax­chirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ein Hybrid-Operationssaal mit neuester Röntgentechnologie zur Verfügung.

Prof. Christian Reeps


Damit erhält die Klinik eine optimale Ausstattung für komplexe, minimalinvasive Eingriffe, die insbesondere gefäßchirurgischen Patienten zugutekommen wird. Zentrales Element des neuen OP ist eine der weltweit modernsten Angiographieanlagen. Wesentliche Vorteile des High-End-Geräts sind die 3D-Fähigkeit, computergestützte Navigation und eine deutlich verringerte Strahlendosis bei brillanter Bildqualität.

Das strahlungsarme High-Tech-Gerät kommt den Patienten ebenso zugute wie den Chirurgen, denn die in der Regel mit Kathetern vorgenommenen Eingriffe finden unter laufender Röntgenkontrolle statt. Die hochmoderne Anlage liefert trotz niedriger Dosis und der verringerten Gabe von Kontrastmitteln höher aufgelöste Bilder. Zudem sorgt die komplexe Steuerung der Angiographieanlage dafür, dass sich Patienten dem Eingriff entsprechend optimal positionieren lassen. Eine weitere Besonderheit stellt der auf von einem Roboterarm geführte C-Bogen dar. Durch dessen hochbewegliche, intelligente Führung lassen sich Röntgenbilder aus jeweils optimalen Positionen erstellen.

Hauptnutzer des neuen High-End Hybrid-OP in Haus 59 ist das gefäßchirurgische Team um Prof. Christian Reeps. Ein Schwerpunkt des Gefäßchirurgen bilden Eingriffe bei Patienten mit lebensgefährlichen Erkrankungen der Hauptschlagader – wie zum Beispiel einem Aortenaneurysma. Hier spielen schonende Verfahren mit Implantationen großer maßgefertigter Gefäßprothesen eine wichtige Rolle.

Quelle: www.uniklinikum-dresden.de