Auf Wachstumskurs: Zusätzliche Betten für das Helios Klinikum München West

München. Trotz starker Konkurrenz und gegenläufigem Trend ist das Helios Klinikum München West ganzjährig ausgelastet.

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Das bayerische Gesundheitsministerium hat nun auf den steten Patientenzuwachs reagiert und die Bettenkapazität erhöht. Damit setzt das Haus ein Zeichen in der Münchner Kliniklandschaft.

Das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat die Bettenzahl am Helios Klinikum München West von 400 auf 412 Betten erhöht. Grund für die Anpassung sind die anhaltend hohen Patientenzahlen. Entgegen dem bundesweiten Trend des Bettenabbaus erreichte das Pasinger Klinikum in den vergangenen drei Jahren eine kontinuierliche Auslastung von über 85 Prozent und konnte seine Patientenzahlen um 25 Prozent steigern. Gleichzeitig schuf der Schwerpunktversorger hoch spezialisierte Angebote und erweiterte sein Leistungsspektrum.

Anerkennung durch das Gesundheitsministerium

Das Ministerium würdigte nun das breite medizinische Versorgungsspektrum sowie die wachsenden Belegungszahlen und erhöhte die Aufnahmekapazität um zwölf Betten. Das Pasinger Klinikum gehört damit zu den wenigen Kliniken in München, deren Kapazitäten deutlich ausgebaut wurden. Mit der Erweiterung verbessert sich die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung für die Menschen im Münchner Westen und dem Umland.

„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung durch das Gesundheitsministerium. Die zusätzlichen Aufnahmekapazitäten verbessern die Leistung unseres Hauses und honorieren unseren Erfolg“, sagt Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner. Trotz der großen Konkurrenzsituation in München und der Region sei es gelungen, großes Vertrauen bei Patienten aufzubauen, so Aschbrenner.

Starker Ausbau des Leistungsangebots

Das Helios Klinikum München West hat sein Leistungsspektrum in den vergangenen Jahren stark ausgeweitet. Neben der größten Geriatrie im Münchner Westen wurden zahlreiche neue Fachabteilungen wie die Neuroradiologie, die Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie oder die Handchirurgie etabliert. Zu den jüngsten Erfolgen zählen die Zertifizierung des interdisziplinären Brustzentrums, der Aufbau eines interdisziplinären onkologischen Zentrums sowie des Lungenzentrums. Mit der Eröffnung der Privatklinik wurden darüber hinaus der Komfort und das Serviceangebot für privatversicherte Patienten stark verbessert.

Mit dem neuen Stadtteil Freiham erwartet das Pasinger Klinikum darüber hinaus in den nächsten Jahren noch einmal eine deutliche Steigerung seiner Patientenzahlen. Am westlichen Stadtrand von München entsteht ein Areal, in dem später schätzungsweise 20.000 Menschen leben und 7.500 arbeiten werden.

Das Helios Klinikum München West ist ein moderner Schwerpunktversorger mit 400 Betten im Stadtteil Pasing und akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mit einer zentralen Notaufnahme sowie 19 weiteren Fachabteilungen und Sektionen bietet es eine umfassende Versorgung auf Universitätsniveau – unter anderem in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Orthopädie, Gynäkologie und Geriatrie. Jedes Jahr vertrauen etwa 24.000 stationäre sowie weitere 31.000 ambulante Patienten der Erfahrung und Expertise der insgesamt rund 950 Beschäftigten. Neben der medizinischen und pflegerischen Qualität schätzen sie insbesondere die kurzen Wege sowie die persönliche, familiäre Atmosphäre.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro. In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 120 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Quelle: www.helios-gesundheit.de