Asklepios Klinik St. Georg nimmt Neubau für Herz- und Gefäßmedizin in Betrieb

Hamburg. Der Neubau für Herz- und Gefäßmedizin an der Asklepios Klinik St. Georg ist in Betrieb gegangen. Ingesamt wurden mehr als sechs Millionen Euro aus Eigenmitteln in Gebäude und moderne Technik investiert.

Foto: Blick in das EPU-Labor der Asklepios Klinik St. Georg. Quelle: Asklepios


Nach einjähriger Bauzeit wurde ein neues, zweistöckiges Gebäude auf dem Klinikgelände unmittelbar neben der Zentralen Notaufnahme in Betrieb genommen. Im Neubau, der Teil des 2009 errichteten Herz-, Gefäß- und Diabeteszentrums ist, befindet sich ein hochmodernes elektrophysiologisches Labor (EPU) für die Behandlung von Herzpatienten. Es ist das mittlerweile vierte EPU-Labor der Klinik. Neben diesem von den Kardiologen genutzten EPU-Labor gibt es im Neubau eine state-of-the-art Angiographie-Anlage zur Behandlung von Gefäßpatienten, die gemeinsam von Spezialisten aus der Angiologie und der Neuroradiologie genutzt wird.

Besondere Vorteile der digitalen Katheter-Röntgen-Anlage sind das dreidimensional geführte Navigieren der Kathetersysteme unter einer hochauflösenden Bildgebung, die den Spezialisten millimetergenaues Arbeiten ermöglicht. Mit der biplanaren Anlage können Gefäßabschnitte aus unterschiedlichem Blickwinkel zeitgleich visualisiert und behandelt werden. Dadurch ist ein präziseres Arbeiten auch in sehr kleinen Gefäßabschnitten möglich. Die höhere Auflösung und die zeitgleiche Abbildung von Gefäßabschnitten in unterschiedlichen Ebenen führt zu verkürzten Durchleuchtungszeiten und einem verminderten Kontrastmittelbedarf. Die hochmodernen Flächendetektoren ermöglichen außerdem eine fast um die Hälfte reduzierte Strahlenbelastung für Patienten und Mitarbeiter.

Quelle: www.asklepios.com