Abschluss der Vorplanung zum Bau des Flugfeldklinikums Böblingen-Sindelfingen

Sindelfingen. Erste Entwürfe für das neue Krankenhaus liegen nun auf dem Tisch.

Quelle: www.flugfeldklinikum.de


Am 18. Juni soll der Planungs- und Bauausschuss des Kreistages (PBA) über die Ergebnisse beraten und beschließen. „Mit Abschluss der Vorplanung nimmt das zukünftige Flugfeldklinikum nun erstmals Gestalt an. Wir legen den Grundstein für die Ausgestaltung eines hoch-qualitativen Krankenhauses auf dem Flugfeld für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises“, so Landrat Roland Bernhard, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Kreiskliniken Böblingen gGmbH ist. Stimme der PBA der Vorplanung zu, könne die Entwurfsplanung des Gebäudes begonnen werden. Zur Erarbeitung des Bebauungsplanentwurfs seien der Landkreis und der Klinikverbund in enger Abstimmung mit den Städten Böblingen und Sindelfingen und dem Zweckverband Flugfeld Böblingen/Sindelfingen. Nach der öffentlicher Auslegung und Genehmigung des Bebauungsplans könne noch im Frühjahr 2019 der Baubeschluss gefasst werden.

Die Gebäudestruktur verknüpft auf dem rund 50.000 qm großen Grundstück alle medizinischen Disziplinen ideal und schafft den Mitarbeitern möglichst kurze Wege und ein attraktives modernes Arbeitsumfeld. „Funktional zusammengehörige Bereiche, wie die zentrale Notaufnahme und die Aufnahmestation oder der Linksherzkatheter- und der OP-Bereich, sind auf einer Ebene direkt nebeneinander angeordnet. Die jetzt vorliegenden Grundrisse ermöglichen uns optimale betriebliche Abläufe, die sich maßgeblich auf das Wohl unserer Patienten auswirken“, so Martin Loydl, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikverbund Südwest.

Mit der weiterentwickelten Planung ist nun auch eine genauere Kostenschätzung im Vergleich zur Projektanalyse 2015 möglich. Demnach werden für den Neubau rund 550 Mio. € benötigt. Im Vergleich zur Projektanalyse 2015 sind dies Zusatzkosten in Höhe von 100 Mio. €. Hiervon entfallen allein bis zu 70 Mio. € auf prognostizierte zusätzliche Baupreissteigerungen im Land.

Geschäftsführer Martin Loydl betont auch weiterhin die Wirtschaftlichkeit des Neubaus: „Für die Finanzierung des Neubaus auf dem Flugfeld haben sich die Rahmenbedingungen verbessert. Wir erwarten mittlerweile aufgrund von Vergleichsprojekten eine erhöhte Förderquote des Landes Baden-Württemberg von nun 50 Prozent. Darüber hinaus haben wir es mittlerweile mit deutlich niedrigeren Darlehenszinsen zu tun, die sich lange in die Zukunft sichern lassen. Mit diesen verbesserten Umständen können wir die in der Vorplanung entstandenen Zusatzkosten in der Finanzierung wieder auffangen.“

Quelle:  www.flugfeldklinikum.de